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Baum der Sinne

Der Arbeitskreis „Demenz“ unter der Leitung von Pflege- und Betreuungsmanagerin Martina Daubek trifft sich regelmäßig um Ideen zu finden und Projekte auszuarbeiten, die die Lebens- und Wohnqualität für unsere an Demenz erkrankten  Bewohnerinnen und Bewohner individuell berücksichtigen und verbessern.

Bereits vor dem Sommer hat der Arbeitskreis das Projekt „Baum der Sinne“ besprochen. Über den Sommer und im Herbst sammelten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitskreises in ihrer Freizeit die verschiedensten Naturmaterialien von Wald und Garten. Den Baum selbst spendete PBM Martina Daubek.

Am 11. Oktober war es dann so weit. Der Arbeitskreis Demenz fand auf Ebene 1 statt und gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern wurden die Materialien mit Hilfe von Drähten, Schrauben oder Bändern an dem Baum befestigt. Da wurden Kastanien aufgefädelt, Nüsse aufgeklebt, Tannenzweige zu Sträußerl gebunden, Zapfen mit einem Draht versehen oder verschiedene Rinden an den Baum geschraubt. Auch ein Vogelhäuschen wurde an dem Baum angebracht. Es wurde die Fein- und Grobmotorik trainiert, der Tastsinn angeregt und der Duft der Natur zog sich durch die ganze Ebene. Alle Beteiligten waren mit Freude bei der Arbeit.

Bei Unruhezuständen oder „Getriebenheit“ soll beim „Baum der Sinne“ ein Ort der Ruhe und des Wohlbefindens sein. Er soll ein Stück Natur ins Haus bringen und die Düfte werden vom Arbeitskreis „Aromapflege“ noch durch Aromaöle verstärkt werden. Weiters seht den Pflegekräften auch ein Soundsystem zur Verfügung um eventuell den positiven Effekt durch ruhige Musik zu verstärken.

Beim Baum sind noch verschiedenste Naturmaterialen gelagert, die Mitarbeiter jederzeit mit Bewohnerinnen und Bewohnern am Baum anbringen können. Somit soll dieser Baum immer mehr zum Projekt der Bewohnerinnen und Bewohner werden, die auf jeden Fall jetzt schon eine Riesenfreude mit dem geschmückten Baum hatten.